Wechselwirkungen

Apotheker prüfen Arzneimittelmix

Arzneimittel heilen Krankheiten und lindern Symptome. Wenn man af die Einnahme mehrerer Arzneimittel angewiesen ist, die nicht zusammenpassen, kann es aber zu Problemen kommen.
Diese sogenannten Wechselwirkungen beeinträchtigen die Wirkung der Arzneimittel und sollten deshalb vermieden werden.
Informationen zu Wechselwirkungen sind in der Packungsbeilage unter den Hinweisen ,,was bei der Einnahme zu beachten ist"
aufgeführt. Bei der Abgabe in der Apotheke wird die Medikation ebenfalls auf Wechselwirkungen geprüft.

Zu Problemen kommt es insbesondere dann, wenn Patienten Arzneimittel von unterschiedlichen Fachärzten verordnet bekommen oder zusätzlich zu den verordneten Arzneimitteln weitere verschreibungsfreie Arzneimittel aus der Apotheke angewendet werden.
Insbesondere chronisch kranke Menschen sollten sich deshalb in ihrer Apotheke nach möglichen Wechselwirkungen erkundigen.

So können Wechselwirkungen auftreten zwischen Blutdrucksenkern und Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac. Auch mit Blutverdünnern vertragen sich die Schmerzmittel nicht.
Wer Bronchien-erweiternde Asthmasprays mit Salbutamol anwendet, sollte vor der Einnahme von Betablockern seinen Apotheker nach Rat fragen. Auch viele andere Wechselwirkungen kommen vor.
Die Gefahr steigt mit der Anzahl der regelmäßig einzunehmenden Arzneimittel.

In der Apotheke bekommen Sie wichtige Tipps, wie Sie Wechselwirkungen vermeiden können.
Häufig ist es möglich, durch abgestimmte Einnahmezeitpunkte die sichere Anwendung zu gewährleisten. Gegebenfalls kann der Apotheker auch alternative Präparate empfehlen.
Wer regelmäßig verschiedene Arzneimittel einnimmt, sollte einen aktuellen Medikationsplan mit sich führen.
Dies erleichtert es den Ärzten und der Apotheker, mögliche Wechselwirkungen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.