Wadenkrämpfe

Woher kommen nächtliche Wadenkrämpfe?

Wadenkrämpfe sind unangenehm und und schmerzhaft. Denn beim Krampf verkürzt sich der Wadenmuskel ohne sich wieder zu entspannen. Ungünstige Bedingungen oder Belastungen für den Muskel am Tag und die muskelverkürzende, horizontale Schlafposition führen dann oft in der Nacht zu Wadenkrämpfen.

Gründe für Wadenkrämpfe sind beispielsweise sportliche Überlastung der Muskulatur oder langes Stehen in schlecht sitzendem Schuhwerk. Auch starker Mineralstoffverlust durch Schwitzen oder aufgrund von Durchfall kann Krämpfe verursachen. Besonders häufig trifft es untrainierte ud ältere Menschen. Denn durch Unterforderung verkürzen sich die Muskeln. Dadurch werden krämpfe begünstigt. Auch stoffwechselbedingte Nervenschäden, etwa verursacht durch Diabetes oder Alkohol gehören häufig zu den Auslösern. Schwangere sind ebenfalls häufig von Wadenkrämpfen betroffen.
Schließlich kann auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten für Krämpfe verantwortlich sein. Sprechen Sie Ihren Apotheker darauf an.

Krämpfe haben etwas mit den für die Muskeln zuständigen Nerven und mit dem Mineralstoffwechsel zu tun. Die Nerven sind verantwortlich für die Weiterleitung von Reizen und damit für Muskelanspannung- und -entspannung.

Dehnen ist die erste Maßnahme bei einem Wadenkrampf. Manchmal hilft bereits das Ausschütteln des Beins oder Umhergehen.
Ansonsten zieht man die Fußspitze in Richtung Körper und drückt die Ferse weg. Im Stehen kann man auch das betroffene Bein durchgestreckt nach hinten stellen und dabei die Ferse auf den Boden drücken.

Vorbeugend können auch regelmäßige passive Dehnübungen der Wadenmuskulatur gegen die Wadenkrämpfe helfen. Ist eine ungenügende Versorgung mit Mineralstoffen die Ursache, kann auch die Einnahme von Magnesiumpräparaten sinnvoll sein.