Raucherentwöhnung

Tipps zur Raucherentwöhnung

Ist die Entscheidung mit dem rauchen aufzuhören einmal gefallen, gibt es viele Möglichkeiten, die Raucherentwöhnung erfolgreich zu unterstützen.
Denn die ersten zwei Wochen nach dem Rauchstopp sind die schwierigsten.
Schlechte Laune, Gereiztheit, Hungergefühl, Gewichtszunahme aber auch Schlafstörungen und Unkonzentriertheit sind Probleme, die auftreten können.

Durch den Rauchstopp erhält der Körper kein Nikotin mehr. Dadurch kommt es zu den körperlichen Symptomen bei der Raucherentwöhnung. Um dieses Problem zu umgehen und nicht rückfällig zu werden, können Nicotin-haltige Arzneimittel helfen.
Diese Präparate, die es in Form von kaugummis, Sprays, Pflastern oder Lutschtabletten gibt, erstetzen das fehlende Nicotin für die erste Zeit und können langsam ausschleichend dosiert werden. Je nach Darreichungsform wird dem Körper Nicotn dabei langsam und koninuierlich oder schneller bei akutem Bedarf zugeführt. Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker beraten, welches präparat für Sie geeignet ist und welche Dosierung sie benötigen.

Zur Unterstützung des Durchhaltewillens ist es hilfreich sich Strategien für die Situationen zu überlegen, in denen man ein besonderes Verlangen nach einer Zigarette hat.
Das Verlangen nach einer Zigarette kann  bis zu 5 Minuten andauern. Man kann sich deshalb durch Musikhören, durch ein Telefonat, durch Sport oder auch durch Kauen von zuckerfreiem kaugummi ablenken.
Süßigkeiten sind als Ablenkung leider nicht geeignet. Sie verstärken nur ein weiteres Problem nach Rauchstopp, die Gewichtszunahme. Wer mit dem Rauchen aufhört hat häufig mehr Appetit als vorher und legt oft an Gewicht zu. Grund dafür ist auch das Nicotin aus dem Tabak, das den Appetit verringert und den Energieverbrauch erhöht. Um dieses Effekt nach einem Rauchstopp auszugleichen helfen Sport und Bewegung und ausgewogene Ernährung.